Endlich Online – so wirst Du mit Deiner Website sichtbar
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Eine Schritt-für-Schritt Anleitung mit Beispielen für Coaches und Berater
Hemmungen, das Projekt "eigene Coaching-Website erstellen" jetzt anzugehen? du weißt, es ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt, um ein erfolgreiches Business aufzubauen, aber Du weißt nicht, wo Du anfangen sollst und was es alles zu beachten gibt?
In diesem Artikel erhältst Du eine Checkliste, wie Du Schritt für Schritt zur eigenen passgenauen Website kommst und damit Online Marketing betreiben kannst. Auf geht's.
Und jetzt erstmal langsam:
Schritt 1: Definiere Deine Ziele und Zielgruppe
a) Ziele festlegen
Welche Ziele möchtest Du als Coach mit Deiner Online-Präsenz erreichen? Möchtest Du neue Coaching-Kunden gewinnen, Deine Expertise bekannt machen oder Deine Dienstleistungen erweitern?
Beispiel: Ziel ist es, innerhalb der nächsten sechs Monate digital mindestens zehn neue Coaching-Kunden zu gewinnen.
b) Zielgruppe identifizieren
Wer sind Deine idealen Coaching-Kunden? Welche spezifischen Eigenschaften oder Herausforderungen haben Deine idealen Kunden?
Beispiel: Zielgruppe sind berufstätige Frauen zwischen 30 und 45 Jahren, die sich in einer beruflichen Umbruchphase befinden und nach Orientierung und persönlicher Weiterentwicklung suchen.
c) Bedürfnisse der Zielgruppe verstehen
Welche spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen haben Deine Coaching-Kunden? Was sind ihre Ziele und Wünsche?
Beispiel: Die Zielkunden benötigen Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung, beim Aufbau von Selbstvertrauen und bei der Verbesserung ihrer Work-Life-Balance.
d) Zielgruppen-Persona/Avatar erstellen
Erstelle fiktive Charakterprofile Deines Coaching-Kunden, um eine klarere Vorstellung von deren Bedürfnissen, Motivationen und Lebenssituationen zu bekommen. Oft ist es hilfreich, auf Personen zurückzugreifen, die man wirklich kennt. Ich empfehle, eine Mischung aus verschiedenen real existierenden Menschen zu machen und richtig konkret zu werden, damit Du Dir diese Person immer wieder vor Deinem inneren Auge hast, wenn Du Texte schreibst oder Angebote erstellst.
Beispiel: Persona "Karriereorientierte Lisa": 35 Jahre alt, Führungskraft in einem Unternehmen, sucht nach Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung und der Schaffung einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Sie wohnt in Köln, geht gern auf Partys, ist alleinstehend, keine Kinder und verbringt auch mal einen ganzen Sonntag auf der Coach mit Netflix. Sie ist auf Instagram unterwegs und teilt so ziemlich alles. Sie legt Wert auf ein gepflegtes Äußeres und hat einen engen Freundeskreis. Sie geht ins Fitnessstudio und ihr am liebsten isst sie Sushi. Ihr Kleidungsstil ist sportlich und eher schlicht.
Du merkst schon: Du kannst Dir diese Person ganz gut vorstellen, oder?
Indem Du Deine Ziele definierst und Deine Zielgruppe genauer verstehst, kannst Du Deine Marketing Aktivitäten gezielt auf die Bedürfnisse Deines potenziellen Coachees ausrichten und effektiv kommunizieren. Habe bitte keine Angst, Kunden zu „verschrecken“, die nicht wie Dein definierter Traumkunde sind. Sie sind so um so anziehender für Kunden, die Teile Deines Avatars verkörpern.
Schritt 2: Erstelle eine benutzerfreundliche Website
a) Wähle eine geeignete Domain und Hosting-Plattform für Deine Website.
Bekanntermaßen bin ich ein großer Fan der Baukasten Plattform „Squarespace“. Weil sie total viele Optionen bietet, tolle Design- und Anpassungsmöglichkeiten hat und wunderbar einfach und ohne Programmierkenntnisse zu bedienen ist, auch wenn Du keine Vorerfahrung hast.
In dem Blogartikel “Gründe, warum Du Squarspace nutzten solltest” stelle ich nochmal die Vorteile einer Squarespace-Seite zusammen und in dem Artikel “Welche Plattform soll ich für meine Unternehmens-Website nehmen”? gebe ich Hilfestellung, was man bei der Plattformauswahl bedenken sollte.
Deine Domain kannst Du ganz leicht von einem anderen Anbieter übertragen oder noch besser mit Squarespace verbinden. Wenn Du noch keine Domain hast, empfehle ich diese beispielsweise bei Strato oder All-inkl. zu kaufen und dann mit Deiner (Squarespace-) Website zu verbinden. Eventuell kann es Sinn machen, zusätzlich noch Domains zu kaufen, die so ähnlich sind, wie Deine Primärdomain und die sie dann auf Deine Primärdomain umleiten.
Beispiel: Primärdomain lautet „mariaschuster.de“. Ergänzend könntest Du „maria-schuster.de“, „mariaschuster.com“ und „mariaschuster-coaching.de“ in Betracht ziehen zu kaufen.
b) Wähle ein Template
Wenn Du es Dir leicht machen möchtest und wenig Vorkenntnisse hast, ist ein Template – also eine Vorlage – genau das richtige für Dich. Squarespace hat sehr viele und sehr schöne Vorlagen, die Du später in allen Bereichen anpassen kannst. Du kannst als Coachinganbieter auch Vorlagen aus anderen Bereichen, wie z.B. Hochzeit oder Fitness auswählen, da alles verändert werden kann. Am besten Du schaust, welcher Stil Deinen Wünschen entspricht. Dann hast Du die wenigste Arbeit.
Wenn Du eine wirklich besondere Seite haben möchtest, die ganz individuell auf Dich zugeschnitten ist, und trotzdem leicht zu bedienen ist, schaue Dich gerne mal mein Angebot diesbezüglich an.
c) Strukturiere Deine Website sinnvoll
Entwirf eine übersichtliche Website-Struktur mit einer klaren Navigation, um es Deinen Besuchern zu erleichtern, sich auf Deiner Website zurechtzufinden. Im Hauptmenü sollten nicht mehr als fünf Punkte stehen, sonst weiß der Besucher nicht so recht, was er zuerst machen soll. Alles, was sonst noch wichtig ist, kann entweder eine Unterseite sein oder Platz im Footer finden. Effektiv wird Deine Website dann, wenn alle Menüpunkte auf das Hauptziel der Site – z.B. Beratungstermine vereinbaren – hinarbeiten.
Beispiel: Verwende eine klare Menüstruktur mit Unterpunkten wie "Über mich", "Angebote" und "Kontakt".
d) Füge aussagekräftigen Inhalt hinzu
Stelle sicher, dass Deine Website den Besuchern relevante Informationen bietet und Deine Coaching-Dienstleistungen und Expertise deutlich kommuniziert. Dafür sind Testimonials auch sehr gut geeignet.
Beispiel: Füge eine "Über mich"-Seite hinzu, auf der Du Deine Erfahrungen, Qualifikationen und Deine Coaching-Philosophie präsentierst. Gepimpt mit etwas Storytelling und ganz viel Fokus auf den Kunden wird die Seite wunderbar.
Du benötigst Hilfe bei den Inhalten für Deine Homepage? Mein kostenloses Workbook macht es leicht, ins Schreiben zu kommen:
e) Integriere Kontaktmöglichkeiten
Stelle sicher, dass die Besucher Deiner Website schnell und einfach Kontakt mit Dir aufnehmen können. Sei es durch eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder ein Kontaktformular. Diese Kontaktmöglichkeit sollte überall auf der Website eingestreut werden. Verwende klare Call-to-Action (CTA) wie "Jetzt anrufen" oder "Termin vereinbaren", um Besucher dazu zu ermutigen, direkt Kontakt aufzunehmen. Du kannst auf Deiner Webseite auch eine eigene Kontaktseite erstellen, auf die dann alle Kontakt-Links führen.
Du hast eine physische Praxis oder einen anderen Ort, wo Deine Kunden hinkommen sollen? Dann muss die Adresse, am besten in Kombination mit einer Google-map prominent platziert werden.
Biete verschiedene Kommunikationskanäle an:
Manche Kunden kommunizieren lieber unkompliziert über Instagram oder den WhatsApp Messenger. Deine Website bietet die Möglichkeit eine direkte Verbindung zu integrieren. Nutze das! Wenn Du sicherstellen kannst, immer erreichbar zu sein, ist eine Live-Chat Funktion über die Website auch eine Option.
Beispiel: Füge im Footer und im Header der Website einen auffälligen Button hinzu, der die Besucher direkt zur Kontaktaufnahme ermutigt.
Reagieren Sie schnell auf Anfragen!
TIPP: Richte Dein Postfach so ein, dass Nachrichten, die Du über Deine eigene Website erhältst, besonders hervorgehoben werden, damit Dir nichts entgeht!
Indem Du verschiedene Kontaktmöglichkeiten und Formulare auf Deiner eigenen Website integrierst erleichterst Du potenziellen Kunden die Kontaktaufnahme und steigerst die Chancen für eine erfolgreiche Kommunikation und Zusammenarbeit.
f) Nutze Integrationen für eine optimale Benutzererfahrung
Verwende Funktionen wie integrierte Terminvereinbarungs-Tools (mit Einbindung von Zoom und Telefonkonferenzen), Mitgliederbereiche und Bezahlschnittstellen, um den Mehrwert für Deine Besucher zu erhöhen und ihnen eine reibungslose Interaktion auf Deiner Website zu ermöglichen. Auch ein Blog, der auf Deiner Seite integriert ist und regelmäßig hilfreiche Artikel und Ressourcen für Deine Zielgruppe bereitstellt, macht Deine Site attraktiv.
Übrigens: bei Squarespace bekommst Du all das aus einer Hand ;-)
Beispiel: Beratungsgespräche können über einen integrierten Kalender direkt ausgewählt und gebucht werden.
g) Stellen Sie sicher, dass Deine Website mobiloptimiert ist
Überprüfe, ob Deine Website auf mobilen Geräten reibungslos funktioniert und sich an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst. Sind alle Texte gut lesbar? Die Bilder erkennbar? Baut sich die Seite schnell genug auf?
Beispiel: Optimiere die Ladezeit Ihrer Website indem Du Deine Bilder auf unter 250kb komprimierst, bevor Du sie hochlädst.
Schritt 3: Gestalte ein ansprechendes Webdesign
a) Wähle passende Farben, Schriftarten, Bilder und Grafiken
Wähle Elemente, die zu Deinem Coaching-Stil und Deiner Marke passen. Verwende eine Farbpalette, die Harmonie und visuelle Anziehungskraft schafft und am wichtigsten: das gewünschte Gefühl erzeugt. Auch die Symbolik der einzelnen Farben und das Erscheinungsbild der Mitbewerber sollte in die Entscheidung über die Designelemente berücksichtigt werden. Gleiches gilt für die Auswahl der geeigneten Schrift und Bilder. Es muss alles zusammenpassen, um ein stimmiges Ganzes zu ergeben und den Besucher nicht zu verwirren. In meinem Blogartikel “Gefühle für das eigene Branding. Echt jetzt?” gehe ich da noch ein bisschen mehr drauf ein.
Beispiel: Leuchtende Farben versprühen Energie und Fröhlichkeit. Gut geeignet für ein Unternehmen, der seine Kunden aktivieren möchte. Eher weniger für Unternehmen, die auf Beruhigung setzen.
b) Stelle sicher, dass das Design konsistent ist
Achte darauf, dass Dein Design auf allen Seiten Deiner Website konsistent ist, um eine einheitliche Markenpräsenz zu gewährleisten. Heißt: beschränke Dich auf maximal zwei Schriften (eine für die Überschriften und eine für den Fließtext) und wenige verschiedene Farben. Oft reicht es auch, eine Akzentfarbe zu wählen und davon noch eine hellere und eine dunklere Version zu benutzen. Auch die Form der Bilder sollte nicht zu wild durcheinander sein. Buttons dürfen ruhig in einer Farbe sein, die sonst nicht auf der Website enthalten ist, damit er richtig auffällt.
Beispiel: Bilder werden kreisförmig – alternativ als Rechtecke mit runden Ecken – abgebildet. Es kommt keine dritte oder vierte Form, wie Raute, Quadrat oder Dreieck dazu.
c) Betone die wichtigen Informationen
Verwende visuelle Elemente wie Fettungen, Farben oder unterschiedliche Schriftgrößen, um wichtige Informationen hervorzuheben. Kurze Absätze und eine deutliche Hierarchie innerhalb des Textes erhöhen die Lesbarkeit und lenken die Aufmerksamkeit auf den Textabschnitt, der Dir am wichtigsten ist.
Tipp: Lese dazu auch meinen Blog “Texte leserorientiert präsentieren: 5 Tipps für Nicht-Designer, damit die Botschaft ankommt”.
Beispiel: Hebe Zitate durch große Kursivschrift mit viel Platz drumherum hervor.
d) Schaffe eine übersichtliche Navigation
Gestalte eine klare und intuitive Navigation, damit Besucher leicht zwischen den verschiedenen Seiten Deiner Website navigieren können. Verwende in der Menüleiste Begriffe, die sich etabliert haben und wenig kreativ erscheinen. Dann weiß der Besucher direkt, was ihn erwartet. Und wie gesagt: maximal fünf Begriffe in der Hauptnavigation.
Beispiel: Verwende eine horizontale Menüleiste am oberen Rand der Website mit deutlichen Menüpunkten, wie z.B. Angebot, Über mich, Login, Kontakt
e) Achte auf eine gute Lesbarkeit
Wähle eine gut lesbare Schriftart und sorge Sie für ausreichenden Kontrast zwischen Text und Hintergrund. Der Fließtext darf ruhig in einer „langweiligen“, aber bewährten Systemschrift, wie Verdana oder Times New Roman sein. Die Überschriften vertragen ein bisschen mehr Pepp, im dem Sinne, dass sie zu der Botschaft Deines Unternehmens passt.
Tipp: Lies dazu auch meinen Blog zu einer leserfreundlichen Textgestaltung oder meinen Artikel “Google Fonts und die DSGVO Problematik” zum Thema Systemschriften.
Beispiel: Verwende für den Fließtext eine serifenlose Schriftart wie Arial oder Open Sans in ausreichender Größe für eine gute Lesbarkeit.
f) Integriere hochwertige Bilder
Verwende ansprechende Bilder, die Deine Marke und Deinen Coaching-Stil repräsentieren. Wähle Bilder aus, die eine positive Atmosphäre schaffen und Emotionen ansprechen. Am besten sind natürlich eigene, professionell fotografierte Bilder. Gibt es die (noch) nicht, dann helfen auch mal Agenturbilder weiter, die Du bequem online bei Plattformen wie shutterstock, istock und getty images kaufen kannst. Bitte darauf achten, dass die vom Stil her zusammenpassen und das gewünschte Gefühl vermitteln.
Bitte keine (Urlaubs-)Selfies oder aus dem Netz heruntergeladene Bilder, für die Du keine Lizenz hast. Beides ist unprofessionell und Letzteres kann bei Abmahnungen richtig teuer werden.
Für Hintergrundbilder tun es zumeist auch die gratis Bilder von Onlineplattformen wie pixabay, unsplash oder pexels.
Beispiel: Wenn Du Stockfotografien verwendest, versuche mehrere Bilder vom gleichen Fotografen zu nehmen, die sind stilistisch oft sehr homogen.
g) Schaffe visuelle Hierarchie
Platziere wichtige Informationen und Call-to-Action (meist Buttons) strategisch, um die Aufmerksamkeit der Besucher zu lenken. Dabei sollten die Buttons wirklich auffallen, sei es durch Farbe, Form oder Größe. Und sie dürfen mehrmals auf einer einzelnen Seite auftauchen, schließlich weißt Du nie genau, wo der Kunde sich am längsten aufhält.
Beispiel: Platziere Dein Aufforderung zur Terminvereinbarung prominent auf jeder Seite.
Schritt 4: Präsentiere Deine Dienstleistungen und Alleinstellungsmerkmale
a) Erkläre Deine Coaching-Dienstleistungen
Beschreibe klar und prägnant, welche Coaching-Dienstleistungen Du anbietest und welchen Mehrwert sie für Deine Kunden bieten.
Beispiel: "Individuelles Karriere-Coaching für berufstätige Frauen, um berufliche Ziele zu erreichen und Work-Life-Balance zu verbessern."
b) Betone Deine Alleinstellungsmerkmale
Stelle heraus, was Du von anderen Coaches unterscheidet und welchen spezifischen Mehrwert Du Deinen Kunden bietest. Das können Deine Methoden, das Setting oder auch Zeit sein.
Beispiel: "Unsere ganzheitliche Coaching-Methode kombiniert Gruppenerlebnisse in der freien Natur mit individueller Betreuung, um nachhaltige Veränderungen und persönliches Wachstum zu ermöglichen."
c) Zeige Deine Erfahrungen und Qualifikationen
Präsentiere Deine relevanten Erfahrungen, Qualifikationen und Zertifizierungen, um Vertrauen bei potenziellen Kunden aufzubauen. Das kann ergänzend auch über Fotos, die eine Coachingsituation darstellen, geschehen. Im B2B-Bereich kann es sinnvoll sein, Zertifizierungsurkunden zur Verfügung zu stellen. Im Endkundenbereich reicht zumeist die Nennung der Qualifikation (plus ggf. einer Kurzbeschreibung, was das ist), um Dein Fachwissen zu demonstrieren.
Beispiel: "Über 10 Jahre Erfahrung in der Unterstützung von Führungskräften bei der Karriereentwicklung und zertifizierter NLP-Master."
d) Füge aussagekräftige Testimonials hinzu
Integriere positive Kundenstimmen und Erfahrungsberichte, um potenziellen Kunden einen Einblick in die Ergebnisse und den Nutzen Deiner Dienstleistungen zu geben. Dabei sind Namensnennungen Pflicht (Nachname kann je nach Thema abgekürzt werden), ein Fotoportrait ist natürlich noch toller. Auch die Integration von Google Bewertungen oder ProvenExpert ist eine gute Möglichkeit einen Vertrauensbeweis über Deine Kompetenz – im Sinne von social proof – abzugeben.
Beispiel: "Ich konnte mir dank des Coachings von Frau Müller endlich über meine beruflichen Ziele klar werden und meine Karriere in die für mich richtige Bahn lenken. Noch nie hat sich Arbeit so leicht angefühlt. Sehr empfehlenswert!"
e) Präsentiere Fallstudien oder Erfolgsgeschichten auf der eigenen Homepage
Teile konkrete Beispiele oder Fallstudien, um zu zeigen, wie Du bereits anderen Kunden geholfen haben und welche Ergebnisse sie erzielt haben. Das kann mittels eines Blogbeitrags, eines Portfolios oder einem Videobeitrag geschehen. Werde richtig konkret. Wenn es Zahlen oder handfeste Ergebnisse gibt, die sich Deiner Arbeit zuordnen lassen, nenne diese auf jeden Fall.
Beispiel: "Fallstudie: Wie Frau Schmidt durch unsere Coaching-Sessions ihr Selbstvertrauen steigerte und sie ihren Umsatz verdoppelte."
f) Kläre den Nutzen für Deine Kunden
Beschreibe, wie Deine Coaching-Dienstleistungen die spezifischen Bedürfnisse und Ziele Deiner Kunden erfüllen und welchen Mehrwert sie bieten. Dabei benenne am besten die Bedürfnisse und beschreiben die Lösung und den Zielzustand, wenn das Bedürfnis erfüllt wurde.
Beispiel: "Sie gehen jeden Tag zur Arbeit, aber finden keinen richtigen Sinn dabei und können sich nicht vorstellen, was Sie in 5 Jahren anders machen sollten? Mein Coaching-Programm „Work-Hero“ hilft Ihnen, zu definieren wo Sie jetzt stehen und welche beruflichen Zielen Ihnen Motivation geben, Hindernisse zu überwinden und Ihre Arbeit zu einem Ort werden zu lassen, der Ihnen Freude und Erfüllung schenkt."
Indem Du Deine Coaching-Dienstleistungen und Alleinstellungsmerkmale klar und überzeugend präsentierst, kannst Du mögliche Kunden davon überzeugen, dass Du die richtige Wahl bist und ihnen den Mehrwert bieten, den sie suchen.
Schritt 5: Nutze Social-Media-Plattformen
a) Identifiziere relevante Social-Media-Plattformen
Analysiere, welche Social-Media-Plattformen Deine Zielgruppe am häufigsten nutzt und auf welchen Plattformen Du Deine Coaching-Botschaft effektiv verbreiten kannst. Fokussiere Dich auf eine einzige Plattform (das ist schon genug Arbeit), sonst kann es schnell passieren, dass Du die Lust verlierst. Lieber eine und dann konsequentes Content Marketing.
b) Erstelle ein professionelles Profil
Richte professionelle Profile auf den ausgewählten Social-Media-Plattformen ein und optimiere sie, um Dein Coaching-Geschäft bestmöglich zu repräsentieren. Denke daran, Dein Profil regelmäßig auf Aktualität zu überprüfen. Du hast eine neue Qualifikation? Dann trage diese auch in Deinem Profil nach.
Beispiel: Erstelle ein LinkedIn-Profil mit einem aussagekräftigen Titel, einer Zusammenfassung Deiner Dienstleistungen und relevanten Erfahrungen sowie einem ansprechenden Profilbild und Hintergrundbild. Verlinkung zu Deiner Website nicht vergessen.
c) Teile relevanten Content
Veröffentliche regelmäßig qualitativ hochwertigen und relevanten Content, der Deine Zielgruppe anspricht und Mehrwert bietet.
Beispiel: Teile inspirierende Zitate, informative Artikel oder kurze Tipps zu den Themen, die Deinen Coaching-Zielgruppe interessieren.
d) Interagiere aktiv mit Deiner Zielgruppe
Nimm an relevanten Diskussionen teil, beantworte Fragen und engagiere Dich mit Deiner Zielgruppe, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen.
Beispiel: Reagiere auf Kommentare und Nachrichten, stelle Fragen in Deinen Beiträgen, um das Gespräch anzuregen, und nimm an Gruppen oder Communitys teil, in denen sich Deine Zielgruppe befindet.
e) Nutze visuelle Elemente
Verwende ansprechende Bilder, Grafiken oder Videos, um Deine Coaching-Botschaft visuell zu unterstützen und die Aufmerksamkeit Deiner Zielgruppe zu gewinnen. Natürlich passend zu der Gestaltung, die Du bereits für Deine Website vordefiniert hast. Schließlich wollen wir ja eine konsistente Botschaft in die Welt tragen.
Beispiel: Erstelle kurze Videos, in denen Du hilfreiche Tipps oder Einblicke in Deine Coaching-Methoden gibst.
f) Verlinke auf Dene Website oder Blog
Integriere Links zu Deiner Website oder Deinen Blogbeiträgen in Deinen Social-Media-Beiträgen, um den Traffic zu erhöhen und potenzielle Kunden auf Deine weiterführenden Inhalte aufmerksam zu machen.
Beispiel: Verlinke in Deinem LinkedIn-Beitrag auf einen Blogartikel, in dem Du detaillierter auf ein Thema eingehst, das Deine Zielgruppe interessieren könnte.
Indem Du Social-Media-Plattformen strategisch nutzt, kannst Du Deine Reichweite erhöhen, Deine Expertise zeigen und eine engagierte Community um Dein Coaching-Geschäft aufbauen.
Schritt 6: Optimiere Deine Website für Suchmaschinen (SEO)
Ganz wichtig! Melde Deinen Website UNBEDINGT und schnellstmöglich bei der Google Search Console an! Sonst weiß Google überhaupt nicht, dass es Deine Website gibt (bis es sie zufällig mal crawlt). Wenn Du neue Seiten erstellst (z.B. neuen Blogartikel) reiche diese jedes Mal vorsichtshalber auch noch mal ein.
Mein Blogartikel “Squarespace Website mit Google Search Console verbinden” zeigt Schritt für Schritt wie das geht.
a) Durchführen einer Keyword-Recherche
Identifiziere relevante Keywords, die Deine Zielgruppe bei der Suche nach Coaching-Dienstleistungen verwendet.
Beispiel: Verwende Tools wie den Google Keyword Planner oder ubersuggest, um nach Keywords wie "Karriere-Coaching", "persönliche Weiterentwicklung" oder "Work-Life-Balance" zu suchen.
b) Integriere Keywords in Deinen Website-Inhalten
Platziere Deine identifizierten Keywords strategisch in den Überschriften, Metabeschreibungen und im Text Deiner Website-Inhalte. Benenne Deine Bilder und füge einen Alt-Text für Screen-Reader hinzu.
Beispiel: Verwende den Begriff "Karriere-Coaching" in der Überschrift Deiner Coaching-Dienstleistungen und in den Beschreibungen Deiner Blogbeiträge.
TIPP: Tools wie “Neuron Writer” optimieren Deine Texte für SEO
c) Erstelle qualitativ hochwertigen Content
Liefere hochwertigen und relevanten Content auf Deiner Website, der Deine Zielgruppe anspricht und ihnen einen Mehrwert bietet. Halte Deine Website aktuell.
Beispiel: Veröffentliche informative Blogbeiträge, in denen Du Tipps für die berufliche Weiterentwicklung gibst oder häufig gestellte Fragen zu Coaching beantwortest.
d) Nutze interne Verlinkungen
Verlinke relevante Inhalte innerhalb Deiner Website, um die Navigation zu erleichtern und die Verweildauer der Besucher zu erhöhen.
Beispiel: Verlinke in einem Blogbeitrag zu einem verwandten Thema auf andere relevante Blogbeiträge oder zu Deinen Coaching-Dienstleistungen.
f) Erstelle Backlinks von vertrauenswürdigen Quellen
Arbeite daran, qualitativ hochwertige Backlinks von anderen Websites zu erhalten, die auf Deine Website verweisen.
Beispiel: Bemühe Dich um Gastbeiträge auf relevanten Blogs oder Kooperationen mit anderen Coaches, um Backlinks zu generieren.
Durch die Optimierung Deiner Website für Suchmaschinen kannst Du Deine Sichtbarkeit erhöhen und potenzielle Kunden erreichen, die aktiv nach Coaching-Dienstleistungen suchen.
Schritt 7: Analysiere Deine Onlinepräsenz
a) Verwende Google Analytics und Google Search Console
Installiere Google Analytics auf Deiner Website, um detaillierte Einblicke in den Traffic, das Nutzerverhalten und die Leistung Deiner Website zu erhalten.
Auch bei der Google Search Console gibt es viele interessante Statistiken. Unbedingt regelmäßig checken. Kann auch ungemein motivierend sein, wenn man sieht, welchen Effekt es beispielsweise hat, wenn man bloggt – ging mir zumindest so 😉.
b) Überprüfe Deine Social-Media-Statistiken
Nutze die Analysefunktionen der Social-Media-Plattformen, auf denen Du aktiv bist, um das Engagement, die Reichweite und den Erfolg Deiner Beiträge zu überwachen.
Beispiel: Überprüfe die Anzahl der Likes, Kommentare und Shares Deiner Beiträge sowie die Entwicklung der Follower-Zahlen.
c) Analysiere die Effektivität Deiner SEO-Bemühungen
Überprüfe regelmäßig die Rankings Deiner wichtigsten Keywords und analysiere den organischen Traffic, den Du über Suchmaschinen erhältst. Suchmaschinenoptimierung ist essentiell, um mehr Traffic auf Deiner Coaching-Homepage zu generieren und mehr Kunden zu gewinnen
Beispiel: Verwende Tools wie den Google Search Console, um zu sehen, für welche Keywords Deine Website rankt und wie oft sie angezeigt wird.
d) Tracke Conversion-Ziele
Definiere Conversion-Ziele, wie beispielsweise das Ausfüllen eines Kontaktformulars oder das Abonnieren Deines Newsletters, und analysiere deren Performance.
Beispiel: Miss die Anzahl der Conversions pro Monat und analysiere, welche Kanäle oder Seiten die höchste Conversion-Rate aufweisen.
e) Führe regelmäßig Website-Audits durch
Überprüfe Deinen Online-Auftritt regelmäßig auf technische Fehler, fehlerhafte Links oder andere Verbesserungsmöglichkeiten. Hast eigentlich an eine individuelle 404-Fehler Seite gedacht, die Deinen Besuchern präsentiert wird, falls doch mal ein Link nicht funktioniert? Eine individuelle 404-Seite sieht nicht nur professionell aus, sondern bietet auch noch die Möglichkeit die Besucher an andere Stellen der Website zu leiten, falls sie sich „verlaufen“ haben.
Beispiel: Alle Links auf der Homepage anklicken und prüfen, ob sie an die gewünschte Stelle weitergeleitet werden. Vielleicht machst Du das direkt auf Deinem Smartphone, dann kannst Du gleichzeitig überprüfen, ob die mobile Ansicht stimmig ist.
TIPP: Im Internet gibt es eine Vielzahl von kostenlosen “broken link checker”, die Du gern mal ausprobieren kannst.
f) Sammele Feedback von Kunden
Bitte Deine Kunden um Feedback zu Deiner Online-Präsenz, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
Beispiel: Führe Kundenumfragen durch oder bitte um Testimonials, um das Kundenerlebnis auf Deiner Website zu bewerten.
g) Vergleiche Dich mit Deinen Mitbewerbern
Analysiere die Coaching-Websites und Aktivitäten Deiner Mitbewerber, um Stärken und Schwächen zu identifizieren und Best Practices zu erkennen.
Beispiel: Überprüfe die Websites und Social-Media-Profile Deiner Mitbewerber, um zu sehen, wie sie sich positionieren und welche Strategien sie verfolgen. Was kannst Du besser machen? Woraus kannst Du lernen?
Indem Du Diene Online-Präsenz analysierst, kannst Du Einblicke gewinnen, wie erfolgreich Deine Strategien sind und wo mögliche Verbesserungen vorgenommen werden können. Diese Erkenntnisse helfen, Deine Online-Strategien zu optimieren und bessere Ergebnisse zu erzielen.
Schritt 8: Aktualisiere und pflege Deine Online-Präsenz
a) Aktualisiere regelmäßig Deine Website-Inhalte
Überprüfen und aktualisiere Deine Website-Inhalte, um sicherzustellen, dass sie aktuell und relevant sind. Vor allem ganz offensichtliche Dinge, wie Ankündigungen für eine Veranstaltung, die mit Datum hinterlegt werden, sollten schnellstmöglich angepasst werden.
Beispiel: Aktualisiere Deine "Über mich"-Seite, um neue Erfahrungen oder Qualifikationen einzufügen, und überprüfe Deine Dienstleistungsbeschreibungen auf Aktualität.
b) Veröffentliche regelmäßig neue Blogbeiträge
Halte Deinen Blog lebendig, indem Du regelmäßig informative und relevante Artikel veröffentlichst. Suchmaschinen lieben neue Inhalte nämlich genauso wie Deine Besucher.
Beispiel: Plane neue Blogbeiträge zu aktuellen Themen in Deinem Coaching-Bereich oder teile Erfolgsgeschichten Deiner Kunden.
c) Aktivität auf Social-Media-Plattformen beibehalten
Bleibe aktiv auf den Social-Media-Plattformen, auf denen Deine Kunden und Du präsent sind, indem Du regelmäßig Beiträge teilst und mit Deiner Zielgruppe interagierst.
Beispiel: Plane wöchentliche Beiträge, um nützliche Tipps, inspirierende Zitate oder Neuigkeiten aus der Branche zu teilen.
Durch regelmäßige Aktualisierungen und Pflege Deiner Online-Präsenz stellst Du sicher, dass Deine Inhalte aktuell, relevant und ansprechend sind. Dies ermöglicht Dir, Deine Zielgruppe besser zu erreichen und Deine Online-Strategien kontinuierlich zu verbessern.
Damit Du alle genannten Punkte noch mal übersichtlich in einer Checkliste zusammengefasst haben, habe ich Dir ein Google-Doc zum Abhaken erstellt, dass Du hier gratis ohne Umwege herunterladen kannst:
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